Stationäre Kur

Reichen ambulante Vorsorge- oder Reha-Leistungen für einen Therapieerfolg nicht aus, kann die Krankenkasse bzw. der zuständige Sozialleistungsträger eine stationäre Behandlung mit Unterkunft und Verpflegung bewilligen.

Der Leistungsträger übernimmt alle Kosten für einen Zeitraum von drei Wochen – wird eine andere feste Behandlungszeit vorgegeben oder eine Verlängerung dringend erforderlich, ist ein Abweichen von dieser Vorgabe möglich.
Schließt sich unmittelbar an einen Krankenhausaufenthalt eine Heilmaßnahme, eine so genannte stationäre Anschluss-Rehabilitation, an, müssen Versicherte über 18 Jahre täglich 10 Euro bezahlen.
Für Personen, denen die Zuzahlung nicht möglich ist, oder eine unzumutbare Belastung bedeuten würde, sind Härtefall-Regelungen getroffen. Unter einer bestimmten Einkommensgrenze entfallen die Zuzahlungen. Hierüber geben die Krankenkassen nähere Auskünfte.