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Donnerstag, 01. Oktober 2009

Wirtschaftsminister Ernst Pfister in den Heilbädern und Kurorten

Seit jeher sind die ortstypischen Heilmittel das Fundament der traditionellen Heilbäder und Kurorte. Heute gehört die Zukunft neuen und innovativen Anwendungen der bewährten Heilmittel Wasser, Erde und Luft.

Bei einer Pressewanderung am 24. September zeigten Wirtschaftsminister Ernst Pfister und Heilbäderverbandspräsident Prof. Rudolf Forcher, wie in den Kurorten Bad Bellingen, Badenweiler und Bad Krozingen Alt und Neu erfolgreich kombiniert wird: Angefangen bei Kosmetikprodukten aus Trauben über die Einbindung römischer Architektur in eine moderne Badelandschaft bis hin zu Thermalwasserbädern in japanischer, indischer und türkischer Atmosphäre.

 

In Badenweiler liegen Tradition und Innovation im wahrsten Sinne des Wortes nah beieinander. Nur wenige hundert Meter entfernt von der modernen Cassiopeia Therme mit großzügiger Sauna- und Wellnesslandschaft eröffnen Tempelreste und eine Badruine den Blick auf die 2000 Jahre alte Vergangenheit des Kurortes. Hier badete um 75 n. Chr. bereits der römische Kaiser Vespasian in heilendem Badenweiler Wasser. Der modernen Cassiopeia Therme diente die römische Architektur als Vorbild, genauso wie dem integrierten Römisch-Irischen Bad. Auch in Badenweiler wird das ortsgebundene Heilmittel in die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen einbezogen. Die Notwendigkeit von Innovationen steht für Kurgeschäftsführerin Kornelia Harff-Asch außer Frage: "Bedürfnisse ändern sich, es kommen neue Gäste, die Technik und medizinische Erkenntnisse entwickeln sich weiter. Kontinuierliche Neuerungen sind deshalb unabdingbar."

 
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