TatOrt Kurpark Mords-Geschichten mit heiterer Note
Badenweilers Kurpark mit seinen verträumten Winkeln und herrlichen Ausblicken bietet sich nicht nur für herrliche Spaziergänge an. Mit der Burg, Wandelhalle, Naturbühne und dem kleinen Schlösschen Belvedere bietet der Park immer wieder auch eine herrliche Kulisse für besondere Geschichten.
So geschehen am vergangenen Samstag. Nach den Mörderischen Geschichten aus dem Ländle auf der Burg Baden, oder „Mord im Garten der Lüste zwischen Maiglöckchen, Tollkirsche, Eibe, Eisenhut und Herbstzeitlosen im Gewächshaus der Kurparkgärtnerei, präsentierten Martin Lunz und Angelika Lesniak nun im Schloss Belvedere für Krimifreunde mit „Weinleichen & Mord´s-Häppchen“ heitere Kurzkrimis rund um den Wein. Das Weinbrennerhaus im Park, unterhalb der Burgruine mit dem Markgräflerland zu Füßen, bietet nicht selten die romantische Kulisse für Trauungen. An diesem Abend jedoch verwandelte Eventchefin Angelika Lesniak das Belvedere liebevoll in einen TatOrt für heitere Krimis rund um den Wein.
Schon lange vor dem 1. Fall, den Martin Lunz und Angelika Lesniak zu lösen hatten, füllte sich das Belvedere bis auf den letzten Platz. Nachdem die Gäste die ersten drei Geschichten um Weinleichen gerade verdaut hatten gab es eine „Ermittlungspause“ In diese Pause staunten die Gäste nicht schlecht.
Der Titel des Abends wurde zum Programm, denn auf die Gäste warteten in der Tat dann die Mords-Häppchen. Bei kulinarisch genießbaren Fliegenpilzen, Lachs, Käse und sonstigen kleinen mordsmäßig leckeren Häppchen mit einem guten Gläschen Roten kamen die Krimifreunde so richtig auf den Geschmack für weitere Fälle, die Martin Lunz und Angelika Lesniak noch zu lösen hatten. Begleitet wurde dieser Abend - wie immer – mit den leisen und passenden Zwischentönen von Maria Wicht mit ihrer Flöte, Zenon Ducki mit dem Saxophon und Joachim Pack mit dem Keyboard.
Zwischen Kriminaltango und tollen Improvisationen von Miss Marple über Tatortmelodie oder Pater Brown rundeten die drei Musiker diesen Abend perfekt ab. Und eigentlich hatten auch nach zwei Stunden weder die Protagonisten noch die Gäste genug. Kurzum ein Abend, der Lust auf mehr macht. Und an dieser Stelle sei bereits gesagt; Fortsetzung und Neuauflage folgt.







