Barfuß zum Wohlbefinden
Im künftigen Sinnengarten in Badenweiler wird eifrig gebaut / Bürgerinfo vor der Eröffnung.
Im Oktober 2009 beschloss der Gemeinderat in Badenweiler, auf einem vier Hektar großen Areal zwischen dem Kernort und der René-Schickele-Schule in Oberweiler einen Park der Sinne einzurichten. Inzwischen haben die Bauarbeiten begonnen. Der Sinnenpark wird am Samstag, 11. Juni, eingeweiht.
Dieser Park soll alle Sinne ansprechen, wie Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken und Riechen. Auf einem Wanderparcours werden 23 Stationen mit Spielgeräten – pädagogisch-therapeutischen Objekten – installiert. Schon fast fertig ist die Partnerschaftsschaukel. Sie ist das größte aller Objekte und soll der Kommunikation dienen. Die Kosten übertreffen die ursprüngliche Schätzung nur um 630 Euro, informierte Bürgermeister Karl-Eugen Engler in der jüngsten Sitzung den Gemeinderat. Inbegriffen in den Gesamtkosten von 320 630 Euro ist neben den Honorarkosten für die Planer auch ein Infopavillon, der anfangs nicht vorgesehen war. Er umfasst eine Grundfläche von 16 Quadratmeter und wird im Oberen Kirchweg am Eingang des Parks errichtet.
Anfang 2009 hatte Bürgermeister Karl-Eugen Engler dem Gemeinderat die Idee für einen Sinnengarten als Novum für Badenweiler unterbreitet. Sein Argument war, dass es in ganz Deutschland nur vier Sinnenparks gebe, jedoch noch keinen in Baden. Das hat nicht nur den Gemeinderat und Kornelia Harff-Asch, die Geschäftsführerin der Badenweiler-Thermen-Touristik (BTT) überzeugt, sondern auch die staatlichen Geldgeber. Über den Ausgleichsstock werden 70 000 Euro bezuschusst, über das Tourismusförderprogramm des Landes 150 000 Euro.
Zwei Objekte werden im Zentrum aufgebaut: in der Luisenstraße nahe des Rathauses und auf dem Vitteler Platz. Im eigentlichen Sinnenpark geplant sind ein Seh- und ein Klanghügel, Riechstelen, Balancierseile, ein Irrgarten und ein 160 Meter langer Barfußweg. Beworben wird der Garten der Sinne über die Marketingabteilung der BTT. Acht Wochen vor der Eröffnung des Parks will Bürgermeister Karl-Eugen Engler – voraussichtlich Mitte April – die Gewerbetreibenden und alle Bürger zu einem Informationsgespräch einladen.
Quelle: Badische Zeitung, Sigrid Umiger




