Ich-Achse
In der Mitte des Parks der Sinne, von der Seh-Achse nach oben abzweigend, beginnt die Ich-Achse mit vier Stationen.
Die Stationen beziehen sich auf die Selbsterfahrung der Individualität bei sich und bei Anderen. Wie nimmt man Individualitäten wahr, die einem im Leben begegnen? Am Streifenspiegel sieht man das eigene Gesicht mit Anteilen des anderen vermischt: Das eigene Ich ist dem anderen teils ähnlich, teils unähnlich.
Der Geruchssinn vermittelt das unteilbar Individuelle des Dufts als ganzheitliches Erleben. Das Beschreiten des Weges im Labyrinth ist eine allgemeine Lebenserfahrung.
Die Station Leben und Tod erinnert an Polaritäten des Lebens, durch die sich das menschliche Ich stufenweise entfaltet.
Ich-Achse
Streifen-Spiegel
Zwei Partner stellen sich, getrennt durch die Spiegelstreifen, einander gegenüber so auf, dass sich das eigene und andere Gesicht zu einer neuen Gestalt ergänzen: „Wer bin ich, wer bist du?“
Duftorgel
Gerüche werden als ganzheitliches Erleben der Atmosphäre nach der Individualität oder dem Namen der Substanz benannt (Rose, Pfefferminze, etc.). Beim Riechen treten vergessene Erinnerungen auf.
Labyrinth
Beim Durchgehen werden Bewegungen erlebt, die mit allgemeinen Lebenserfahrungen verwandt sind. Man geht, wo man noch nicht gegangen ist. So gelangt man ins Innere und wieder hinaus.
Leben und Tod
Einladung zur Meditation angesichts eines alten, abgestorbenen und eines jungen, grünen Baumes! Beim Blick vom einen zum anderen treten Empfindungen ein, zwischen denen man öfter im Leben steht.








