Kultur und Geschichte
Von den Römern entdeckt, von Künstlern, Literaten und Schöngeistern geliebt. Badenweiler ist eine Quelle der Inspiration.
Das wussten auch Anton P. Tschechow, Stephen Crane, Emil Bizer, Réne Schickele, Annette Kolb und Hermann Hesse zu schätzen. Sie alle fanden in Badenweiler Ruhe und Motivation für ihr kreatives Wirken.
Wenn du wüsstest, was hier für eine Sonne ist! Sie brennt nicht, sie liebkost!
Dies schrieb Anton Tschechow im Juni 1904 an seine Schwester Mascha über seinen Aufenthalt in Badenweiler. Der russische Dramatiker verstarb hier am 15. Juli 1904.
Das Literarische Museum "Tschechow-Salon" ist das einzige Museum für den russischen Schriftsteller und Dramatiker der Weltliteratur, Anton Pawlowitsch Tschechow in der westlichen Welt.
Stephen Crane wurde als 14. Kind einer Methodistenfamilie geboren und begann bereits im Kindesalter zu schreiben. Später studierte er am Lafayette College und an der Syracuse University, brach sein Studium aber nach dem Tod seiner Eltern 1890 nach wenigen Monaten ab und begann seine Autoren-Laufbahn als Journalist in New York, wo er vor allem über das Leben in den Slums der Stadt berichtete.
Nicht nur Tschechow gehörte zu den großen Persönlichkeiten, die nach Badenweiler zur Kur kamen. Auch Stephen Crane, Hermann Hesse, Theodor Heuss und Johannes Rau kamen nach Badenweiler um neue Kraft zu schöpfen.
Badenweiler blickt auf eine lange Geschichte zurück, in der die Badekultur schon immer eine große Rolle gespielt hat...



