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Dienstag, 11. März 2008

250 Jahre Kurpark von Badenweiler

Jubiläumsaktionen: Mammutbaum-Pflanzungen – Großes Fest

Badenweiler, 10. März 2008 – Der Kurpark von Badenweiler wird in die-sem Sommer 250 Jahre alt. „Dieses Jubiläum werden wir zusammen mit den Einwohnern des Ortes und unseren Feriengästen feiern“, sagt Sven Malinowski, Geschäftsführer der Badenweiler Thermen und Touristik GmbH. Er kündigt ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm in dem 22 Hektar großen Parkareal an. Dieses wird von April bis Oktober stattfin-den.

Zu den Jubiläumsaktionen gehören u.a. im:

  • April: Eine neue Beschilderung der Bäume und Pflanzen. „Der Kurpark-Flyer `Botanische Spaziergänge` wird den Besuchern viel Wissenswertes vermitteln“, sagt Malinowski. „Einen Höhepunkt wird die Pflanzung neuer Mammutbäume darstellen.“
  • Mai: Sonderausstellungen und Vorträge.
  • Juni: Die Einweihung neuer Anlagen im Schlosspark. Am 28. und 29.Juni „werden die Türen in der Kurpark-Gärtnerei für jedermann offen sein. Dabei finden ein Raritätenmarkt und verschiedene Ak-tionen statt“, erklärt der BTT-Chef das Sommerprogramm.
  • Juli: Am 5. und 6. Juli wird „das große Kur- und Schlossparkfest mit einem `Blick hinter die Kulissen` und einem umfangreichen Kinderprogramm angeboten“, so Malinowski. Den Abschluß bildet ein großes Feuerwerk. Ferner wird die Ausstellung „Baum trifft Mensch“ eröffnet.
  • Juli / August: Einweihung des Skulpturenweges.
  • Oktober: Buchpräsentation „250 Jahre Kurpark“.

Der Kurpark wurde 1758 auf Anregung von Karl-Friedrich Markgraf von Baden mit der Pflanzung einer Nußbaumallee am Hang der Burgruine angelegt. Zwischen 1824 und 1828 erweiterte der damalige Hofrat und Gartendirektor von Schwetzingen, Johann Michael Zeyher (1770 bis 1843), den kleinen Park nach dem Vorbild englischer Anlagen. Der eigentliche Schöpfer des Gartens war jedoch der großherzogliche Parkdi-rektor Ernst Krautinger (1824 bis 1898). Von 1860 an wurde der Park un-ter seiner Leitung erheblich erweitert und danach durch den damals nicht öffentlichen Schloßpark ergänzt. Zahlreiche Bäume aus dieser Zeit, die inzwischen eine Höhe von bis zu 40 Metern erreicht haben, stehen heute noch. Seit 1959 wurden durch Initiative von Diplomgärtner Bruno Müller und bis heute unter dem jetzigen Leiter der Kurparkgärtnerei, Gärtnermeister Harald Schwanz, mit 30 botanischen Gärten und Arboreta in vielen Jahren von vier Kontinenten Samen getauscht und Sämlinge für die hiesigen Anlagen herangezogen.

Der eine Fläche von 22 Hektar umfassende Kurpark von Badenweiler be-inhaltet die Ruinen einer mittelalterlichen Höhenburg und als „Herzstück“ die große römische Badanlage. „Die Reste der römischen Badgebäude gelten als die am besten erhaltene Badruine in Deutschland“, erläutert Malinowski. Ferner gehören zu der Parkanlage das Sommerschloß, das Belvedere, das Kurhaus und die heutigen Thermalbäder. Jahrhundertealte Eichen und Linden, eine große Sammlung fremder Gehölze, darunter mächtige, 40 Meter hohe Mammutbäume, Wiesen und Wasser „geben dem Kurpark seinen einzigartigen und unverwechselbaren Charakter“, stellt Sven Malinowski fest. Die Nähe zu dem angrenzenden steilen Bergwald, den Rebhängen und Obstwiesen der Vorbergzone vermittelt den Gästen des qualitätsbewussten Heilbades den für Badenweiler typischen Lebensstil: Erholung und Wellness in einer gesunden Natur, dazu ein gehobenes Ambiente mit vielen kulturellen Höhepunkten. „Dieser 250 Jahre alte Kurpark ist für all jene Genießer, die dem grauen Alltag wieder Farbe geben und ihrer Seele etwas Balsam schenken wollen eine einzigartige Oase der Ruhe und Entspannung“, sagt Malinowski.

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